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Frühlingsputz: So bringst du Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche und Bad auf Vordermann

3. Sept.
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 22. Sept.

Wenn die ersten Sonnenstrahlen durch die Fenster scheinen, bekommt man plötzlich Lust, frischen Wind in die eigenen vier Wände zu bringen. Der Frühling ist die perfekte Gelegenheit, nicht nur gründlich zu putzen, sondern auch einmal richtig aufzuräumen, auszusortieren und Platz zu schaffen.


Beim Frühlingsputz geht es deshalb um mehr als saubere Fenster und staubfreie Oberflächen. Es ist der ideale Zeitpunkt, Dinge loszulassen, die man nicht mehr braucht, Schränke zu überprüfen und wieder Ordnung in den Haushalt zu bringen.


Damit du nicht gleich die ganze Wohnung auf einmal in Angriff nehmen musst, lohnt es sich, Raum für Raum vorzugehen.



Wohin zuerst?




Frühlingsputz im Schlafzimmer


Aufgeräumtes Schlafzimmer mit ordentlich gemachtem Bett und Bildergalerie an der Wand

Das Schlafzimmer sollte ein Ort der Ruhe und Erholung sein. Gerade deshalb lohnt es sich, hier besonders gründlich aufzuräumen.


Beginne mit dem Kleiderschrank. Nimm dir Zeit und gehe deine Kleidung Stück für Stück durch.


Was trägst du noch? Was passt nicht mehr?

Welche Kleidungsstücke hast du schon seit Jahren nicht mehr angezogen?


Was du nicht mehr brauchst, kannst du spenden, verkaufen oder weitergeben. So entsteht neuer Stauraum und der Kleiderschrank wird übersichtlicher.


Auch Bettwäsche, Handtücher und andere Textilien dürfen überprüft werden. Alles, was kaputt, stark abgenutzt oder überzählig ist, kann aussortiert werden.


Danach geht es ans Putzen:


  • Bettwäsche wechseln

  • Matratze absaugen und gut auslüften

  • unter dem Bett gründlich reinigen

  • Nachttische ausräumen und auswischen

  • Lampen und Oberflächen entstauben

  • Fenster und Fensterrahmen reinigen

  • Kleiderschrank und Schubladen auswischen


Mein Tipp: Nicht nur putzen, sondern gleichzeitig aussortieren. So verbindest du Frühlingsputz und Aufräumen und sparst dir später eine zusätzliche Aufräumrunde.


Frühlingsputz im Wohnzimmer



Cleanes Wohnzimmer mit Sofa, rundem Couchtisch und aufgeräumter Bildergalerie

Im Wohnzimmer sammelt sich im Laufe des Jahres einiges an: Zeitschriften, Dekoration, Kabel, Bücher, Spielsachen und allerlei Kleinigkeiten.


Gehe zuerst einmal mit einem kritischen Blick durch den Raum.


Gibt es Dinge, die eigentlich keinen festen Platz haben? Oder Gegenstände, die du schon lange nicht mehr benutzt?


Räume Schubladen, Regale und Schränke aus und frage dich bei jedem Gegenstand: Brauche ich das wirklich noch?


Anschliessend kannst du dich dem gründlichen Putzen widmen:


  • Sofa absaugen und Polster reinigen

  • unter und hinter Möbeln saugen

  • Regale und Schränke entstauben

  • Dekoration überprüfen und reduzieren

  • Bücher aussortieren

  • Lampen reinigen

  • Fenster und Fensterrahmen putzen

  • Pflanzen pflegen und abgestorbene Blätter entfernen

  • Teppiche gründlich reinigen


Weniger Gegenstände bedeuten übrigens nicht nur weniger Chaos. Eine aufgeräumte Wohnung wirkt oft automatisch ruhiger und luftiger.



Frühlingsputz in der Küche



In der Küche lohnt sich der Frühlingsputz besonders. Hier verstecken sich häufig Lebensmittel, Küchengeräte und Vorräte, die längst vergessen wurden.


Beginne mit den Vorratsschränken. Kontrolliere das Mindesthaltbarkeitsdatum und sortiere Lebensmittel aus, die nicht mehr verwendet werden können.


Auch bei Geschirr, Tassen, Vorratsdosen und Küchengeräten lohnt sich eine Bestandsaufnahme. Wie viele davon brauchst du tatsächlich?


Danach geht es ans Putzen:


  • Kühlschrank ausräumen und auswischen

  • Vorratsschränke reinigen

  • Backofen gründlich reinigen

  • Dunstabzug und Filter überprüfen

  • Schubladen auswischen

  • Kaffeemaschine und andere Geräte reinigen

  • Mülleimer reinigen

  • Arbeitsflächen gründlich säubern

  • Fliesen und Küchenfronten abwischen

  • Boden gründlich reinigen


Ein guter Grundsatz: Alles, was du häufig benutzt, sollte leicht erreichbar sein. Dinge, die nur selten gebraucht werden, können weiter hinten oder höher verstaut werden.


So entsteht ein praktisches Ordnungssystem, das dir auch im Alltag das Aufräumen erleichtert.


Aufgeräumte, offene Küche mit freien Arbeitsflächen und Kücheninsel

Frühlingsputz im Bad


Auch im Badezimmer sammelt sich schnell mehr an, als man denkt. Kosmetikprodukte, Pflegeprodukte, Medikamente, Handtücher und Reinigungsmittel sollten regelmässig kontrolliert werden.


Schau deine Produkte durch und entsorge alles, was leer, abgelaufen oder nicht mehr brauchbar ist. Auch angebrochene Produkte, die du seit Ewigkeiten nicht mehr verwendest, dürfen kritisch hinterfragt werden.


Anschliessend:


  • Badezimmerschränke ausräumen und auswischen

  • Kosmetik und Pflegeprodukte aussortieren

  • Handtücher überprüfen

  • Spiegel gründlich reinigen

  • Dusche und Badewanne reinigen

  • Armaturen entkalken

  • Fugen reinigen

  • Toilette gründlich putzen

  • Abflüsse kontrollieren und reinigen

  • Boden wischen


Gerade im Bad kann ein übersichtliches Ordnungssystem viel bewirken. Wenn jedes Produkt seinen festen Platz hat, lässt sich das Badezimmer deutlich einfacher ordentlich halten.


Helles, aufgeräumtes Badezimmer mit offener Dusche und ordentlich sortierten Ablagen

Frühlingsputz bedeutet auch Ballast loswerden


Der Frühling ist eine wunderbare Gelegenheit, nicht nur Schmutz und Staub zu entfernen, sondern auch unnötigen Ballast loszuwerden.


Du musst dabei nicht die komplette Wohnung an einem Wochenende auf den Kopf stellen. Nimm dir lieber einen Raum nach dem anderen vor und arbeite in kleinen Etappen.


Aussortieren – aufräumen – reinigen – neu organisieren.


So wird aus dem klassischen Frühlingsputz eine richtige Veränderung für dein Zuhause.


Und das Schönste daran: Wenn weniger herumsteht und alles seinen Platz hat, wird nicht nur die Wohnung übersichtlicher. Auch der Alltag kann leichter und entspannter werden.


Du hast auch noch Keller oder Balkon, die eine Frühlingskur brauchen? Dazu findest du spezielle Tipps in meinen Guides zum Keller entrümpeln und Balkon fit machen.


Mein Tipp zum Schluss


Setze dich nicht unter Druck, alles perfekt machen zu müssen. Ordnung entsteht nicht dadurch, dass alles aussieht wie aus einem Einrichtungskatalog. Ordnung bedeutet vielmehr, dass dein Zuhause zu dir und deinem Alltag passt.


Wenn du beim Aussortieren immer wieder ins Stocken gerätst oder gar nicht weisst, wo du anfangen sollst, kann professionelle Unterstützung eine grosse Hilfe sein. Manchmal braucht es einfach jemanden, der gemeinsam mit einem hinschaut, Fragen stellt und dabei hilft, Entscheidungen zu treffen.


Der Frühling ist die perfekte Zeit, um Platz zu schaffen – für mehr Ordnung, mehr Übersicht und vielleicht auch ein kleines bisschen mehr Leichtigkeit im Alltag.

Viel Spass beim Frühlingsputzen.

Herzlichst, deine Natacha



PS: Mehr Ordnungstipps findest du in meinem Blog.



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